Am 1.5.2004 wurde die Zwingerschutzkarte vom DTK ausgestellt.


Rauhhaar Dackel Zwinger "vom Burgstall"
aus Jagdgebrauchszucht

Siegfried Herter, Im Burgstall 5, 88524 Uttenweiler, Tel. 07374/914940 herters<at>projektinstitut.de
„Die Jagd hat den Teckel geschaffen, nur die Jagd kann ihn in seiner ganzen Eigenart erhalten.“ Dr. Fritz Engelmann, 1923

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Per E-Mail eingesandt am 3.2.05 von Günther Burkhardt

Hallo liebe Familie Herter,
nun bin ich gerade 10 Monate alt geworden und es geht mir sehr gut.
Außer Herrchen und Frauchen
gibt es in meiner Meute noch den frechen jungen Kater Munk mit dem ich
zusammen aufwachse.
Aber ich bin ja gar nicht so, er darf auch mit mir aus meinem Fressnapf
fressen und dann toben wir
zusammen in der Wohnung oder im Garten herum.
Frauchen meint, dass ich kein Jagdhund werde, aber da täuscht sie sich,
denn mein Meuteführer hat mir
schon sehr viel gezeigt. Nur sagt Herrchen ich wäre jetzt ein
"Halbstarker" und wir müssten noch sehr
viel Gehorsam üben. Aber das mag ich nicht hören, denn ich liebe die
Freiheit über alles.
Ich bin sehr stolz, weil ich schon sechs "Nachsuchen" auf Sauen machen
durfte.
Na ja die erste war nix, nach ca. 500 m wusste ich nicht mehr weiter,
denn nach der Drückjagd waren sehr viele Spuren und Fährten kreuz und
quer, da war ich auch erst 8 Monate alt. Mein Kollege von der
Schweißhundstation "Hannoveraner" hat zwar anderntags noch 1 km
weitergemacht, die Sau jedoch auch nicht gefunden.
Nun suchte ich mit Herrchen im Zuge einer Treibjagd nach einem kranken
Überläufer. Ich kam sehr gut voran, nach ca. 800 m konnte Herrchen am
Riemen nicht folgen, weil das Dornengestrüpp zu dicht war und er sagt zu
mir, ich soll das alleine machen. Nach weiteren 50 Metern stand
plötzlich die Sau vor mir
auf und ich bin sehr erschrocken, hab sie doch nicht gesehen, weil ich
die Nase so tief hatte und meine Sinne auf den Geruch konzentriert
waren. Bin kurz zurückgewichen und habe nach Herrchen gerufen. Dann war
es mir unheimlich und ich bin aus der Dickung raus und habe Herrchen
gesucht.
Gemeinsam haben wir dann weitergesucht, und als die Sau wieder vor uns
auftauchte hat's geknallt und die Sau schlegelte vor uns. Da war ich
dann mutiger und habe sie an der Schwarte gebeutelt.
Die folgende Nacht konnte ich vor Aufregung fast nicht schlafen, dieses
Erlebnis ging mir noch im Traume nach.
Die dritte Nachsuche galt bei Nacht einem Keiler, auf den ein Freund von
Herrchen geschossen hatte und        
der meinte, dass er gut getroffen hatte, aber er fand keinen Schweiß.
Vom Anschuss weg ging es gleich in eine Dickung und ich war ganz
stürmisch, denn es roch ganz extrem nach Sau. Herrchen meinte der Keiler
hätte einen "Rausch" oder so ähnlich. Nach nur 60 Metern hatte ich ihn
auch schon gefunden und war mächtig stolz.
Weitere drei "Totsuchen" durfte ich dann noch mit Herrchen machen, ich
kann Euch sagen, das macht so richtig toll Spaß.
Übrigens, mein Oberhund meint, ich wäre zu freundlich zu fremden Leuten,
denn neulich ging ich im Wald, solange er zur Kirrung ging, neugierig
mit einem Ehepaar auf dem Weg weiter, die waren sehr nett zu mir und ich
merkte gar nicht, dass  mein Oberhund nicht dabei war, er musste  mich
dann suchen.
Da gab es aber anschließend einen Zwicker ins Fell.
So nun wisst Ihr Bescheid und wenn Frühling ist, und wir wieder Wandern
gehen, besuch ich Euch.
Wegen der Prüfungen wird Herrchen noch telefonieren.



Liebe herzliche Grüße von Eurem Axel und seiner Meute.


Übermittelt von:
Günther Burkhardt

 

Copyright © 2012 S. Herter Uttenweiler Stand: 25. Februar 2011

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